Voraussetzungen und Ausbildung

Hebamme werden

„Die Hebammenausbildung soll attraktiver und moderner werden“

Unter diesem Motto hat der Deutsche Bundestag am 26. September 2019 einen Gesetzentwurf zur Reform der Hebammenausbildung verabschiedet. Damit setzte die Bundesregierung eine EU-Richtlinie um, nach der alle Mitgliedsstaaten den Hebammenberuf bis Januar 2020 an die Hochschulen verlegen sollen.

Wie bereits in der altrechtlichen Ausbildung zur Hebamme, vermittelt das Hebammenstudium die fachlichen und personalen Kompetenzen, die für die selbständige und umfassende Hebammentätigkeit im stationären sowie im ambulanten Bereich erforderlich sind.

Ein Hebammenstudium kann absolvieren, wer gemäß Hebammengesetz (HebG § 10 Zugangsvoraussetzungen) mindestens einen der folgenden Abschlüsse nachweist:

Das Hebammenstudium dauert in Vollzeit mindestens sechs Semester und höchstens acht Semester. Es handelt sich dabei um ein duales Studium, bestehend aus einem berufspraktischen Studienteil und einem hochschulischen Studienteil. Der berufspraktische Teil umfasst Praxiseinsätze in Krankenhäusern, bei freiberuflichen Hebammen oder in ambulanten hebammengeleiteten Einrichtungen. Hebammen, die nach altrechtlicher Ausbildung ihr Staatsexamen abgelegt haben, behalten selbstverständlich ihre Berufsanerkennung.

Weiterführende Informationen für Studieninteressierte auf den Seiten des DHV

Zur Internetseite des DHV

Studienvoraussetzungen, Bewerbungen, Informationen zu den gesetzlichen Grundlagen, Studienorte und weitere Informationen.

Zur Internetseite der Universität Lübeck

Der duale Bachelorstudiengang verbindet die berufliche Ausbildung im Hebammenwesen mit einem universitärem Studium.

Faktencheck zur Akademisierung des Hebammenberufs

Bitte informieren Sie sich vor einer Bewerbung direkt bei den Schulen über die Bewerbungsvoraussetzungen und die Bewerbungsfristen.