Hebammen sind systemrelevant!

Die Hebammenverbände und der GKV-Spitzenverband haben in der Corona-Pandemie schnelle Lösungen gefunden. So ist unter anderem die Betreuung von Schwangeren und Müttern bis voraussichtlich zum 19.Juni 2020 nun auch online möglich.

Der Deutsche Hebammenverband e. V. (DHV) stellt darüber hinaus auf seiner Website umfangreiche Informationen zum Umgang mit COVID-19 zur Verfügung. Doch der föderale Flickenteppich erschwert die Berufsausübung der Hebammen in Deutschland. Denn nicht in allen Bundesländern werden Hebammen zu den systemrelevanten Berufen gezählt und sind deshalb von den Gesundheitsämtern bei einer möglichen Verteilung von Schutzmasken und persönlicher Schutzkleidung nicht mitbedacht.

Aufgrund der aktuellen Lage ist es jedoch umso wichtiger, die bestmögliche Betreuung für Schwangere, Mütter und Familien zu ermöglichen. Doch dafür müssen Hebammen gemäß den Infektionsschutzmaßnahmen des RKI  für die tägliche Arbeit ausgerüstet sein. Nur so kann die Versorgung von Mutter und Kind uneingeschränkt gewährleistet werden. Wir appellieren an das Land Schleswig-Holstein, Hebammen bei der Beschaffung von Schutzausrüstungen zu unterstützen und zu berücksichtigen!

 


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