Rheinland-Pfälzischer Ministerrat fordert Geburtshilfe-Stärkungsgesetz

Desolate Arbeitsbedingungen, unzureichende Personalausstattung, überfüllte Kreißsäle, finanzielle Fehlanreize und anhaltende Schließungen von geburtshilflichen Abteilungen – so sieht seit Jahren die bitterer Realität rund um die Geburtshilfe in Deutschland aus. Dabei geht es doch in erster Linie um die Gesundheit von […]

Desolate Arbeitsbedingungen, unzureichende Personalausstattung, überfüllte Kreißsäle, finanzielle Fehlanreize und anhaltende Schließungen von geburtshilflichen Abteilungen – so sieht seit Jahren die bitterer Realität rund um die Geburtshilfe in Deutschland aus. Dabei geht es doch in erster Linie um die Gesundheit von Müttern und Ihren Kindern.  Aber auch um die Arbeitszufriedenheit von Hebammen und weiteren Beschäftigten in der Geburtshilfe. Viele Hebammen ziehen die Konsequenz und steigen auf Grund anhaltender Arbeitsbelastungen aus dem Beruf aus.

Als erstes Bundesland hat Rheinland-Pfalz erkannt, dass nur ein Bundesgesetz diese mannigfaltigen Probleme beheben kann. Im Rahmen einer Bundesratsinitiative fordert der RLP-Ministerrat nun die Bundesregierung auf, ein Geburtshilfestärkungsgesetz zu erlassen.

Bereits im Januar d.J. hat der Deutsche Hebammenverband ein Eckpunktepapier für ein Geburthilfestärkungsgesetz im klinischen Bereich erstellt. https://bit.ly/33Sccs9

Wir fordern unsere Landesregierung auf, die von Rheinland-Pfalz auf den Weg gebrachte Bundesratsinitiative zu unterstützen!


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