Nachhaltiger Schutz von Mutter und Kind auf den nordfriesischen Inseln

SYLT. Die sozialpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Landtag, Anita Klahn, machte sich auf Sylt ein Bild von der aktuellen Situation rund um die Geburt. In einem Gespräch mit Betroffenen erfuhr die Landtagsabgeordnete, mit welchen Hürden Mütter auf den nordfriesischen Inseln […]

SYLT. Die sozialpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Landtag, Anita Klahn, machte sich auf Sylt ein Bild von der aktuellen Situation rund um die Geburt. In einem Gespräch mit Betroffenen erfuhr die Landtagsabgeordnete, mit welchen Hürden Mütter auf den nordfriesischen Inseln zu kämpfen haben.

Zwei Wochen vor dem Entbindungstermin, so die offizielle Empfehlung, müssen schwangere Frauen die Inseln verlassen, um in einem Boarding Haus in Husum, Flensburg oder Heide auf die Geburt zu warten. Seit der Schließung des Kreißsaales in der Nordseeklinik Sylt Ende 2013 und der Inselklinik Föhr-Amrum in 2015, findet auf den den nordfriesischen Inseln keine geburtshilfliche Versorgung mehr statt. Sollte allerdings alles anders kommen als geplant, können sich Schwangere an einen Hebammennotruf wenden. Eine der diensthabenden Hebammen der Inseln betreut und begleitet die Schwangere bis zur nächsten Geburtsklinik auf dem Festland. Dieser Hebammenruf wurde unter der Federführung des Kreises Nordfriesland eingerichtet.

Die besondere Situation im Kreis Nordfriesland stellt alle Beteiligen jedoch immer wieder vor große Herausforderungen. Hier mangelt es noch immer an einem abgestimmten Vorgehen in Situationen, wenn keine sofortige Verlegung möglich ist.

Anita Klahn versprach auf Sylt, diese Thematik auf Landesebene erneut aufzugreifen, um die Gesundheit von Mutter und Kind rund um die Geburt nachhaltig zu schützen und zu fördern.

 Die FDP-Landtagsabgeordnete Anita Klahn (Bildmitte) ließ sich von Julia Kotterba (li.), Mutter von drei Kindern und der Vorsitzenden des Hebammenverbandes Schleswig-Holstein e.V. (re.) über die aktuelle Situation auf Sylt informieren.


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