JA zur Akademisierung! Reaktion auf die Kritik der gynäkologischen Fachverbände an der Reform der Hebammenausbildung

In einem offenen Antwortschreiben nehmen der Deutsche Hebammenverband (DHV), die Deutsche Gesellschaft für Hebammenwissenschaften (DGHWI), das Netzwerkes der Geburtshäuser (NdG) und der Bund freiberuflicher Hebammen Deutschland (BfHD) gemeinsam Stellung zu den erhobenen Behauptungen und Bedenken der gynäkologischen Fachverbände an der […]

In einem offenen Antwortschreiben nehmen der Deutsche Hebammenverband (DHV), die Deutsche Gesellschaft für Hebammenwissenschaften (DGHWI), das Netzwerkes der Geburtshäuser (NdG) und der Bund freiberuflicher Hebammen Deutschland (BfHD) gemeinsam Stellung zu den erhobenen Behauptungen und Bedenken der gynäkologischen Fachverbände an der Reform der Hebammenausbildung.

Anlässlich der Öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Gesundheit des Deutschen Bundestages am Mittwoch, 26. Juni 2019, äußert die Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) und der Berufsverband der Frauenärzte (BVF), vereint im German Board and College of Obstetrics and Gynecology (GBCOG) in Form eines offenen Briefes  Kritik an dem „Entwurf eines Gesetzes zur Reform der Hebammenausbildung“. So droht u.a. laut German Board and College of Obstetrics and Gynecology (GBCOG) ab 2024 eine Verschärfung der Unterversorgung in der Geburtshilfe – hausgemacht durch ein künftiges Bundesgesetz.

Die bereits bestehende Unterversorgung in der Geburtshilfe hat andere Ursachen, als die Form der Ausbildung von Hebammen – vielmehr liegt es an den vorherrschenden Arbeitsbedingungen in den Kreißsälen. Um eine familienorientierte, individuelle und sichere Betreuung von Frauen und ihren Kindern während der Geburt nachhaltig sicherzustellen, bedarf es zusätzlich eines Geburtshilfe-Stärkungsgesetzes.

Lesen Sie hier das Antwortschreiben der Hebammenverbände


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