Stillen

Langzeitstillen

Weil das Thema gerade in aller Munde ist – hier ein Artikel dazu: Langzeitstillen

Spannende Filme übers Stillen

Regine Gresens ist eine engagierte Wissensvermittlerin,

hier finden Sie mehr zum Thema

die leider an allen kommerziellen Türen gescheitert ist: niemand wollte Ihre Berufserfahrung breiter streuen. Sie ist Heilpraktikerin für Psychotherapie, Still- und Lactationsberaterin (IBCLC) und Stillbeauftragte im Hebammenverband Hamburg e.V.
Nun wurde sie selbst aktiv und drehte die beiden folgenden Filme übers Stillen von Kleinkindern. Wenn sie Ihnen gefallen, erzählen sie bitte auch anderen davon. Die Filme sind auch bei youtube zu sehen und Frau Gresens freut sich über eine breitgefächerte Verbreitung ihres Wissens!

Stillfilm Gresens 1  und  Stillfilm Gresens 2

Desweiteren gibt es einen in Itzehoe gedrehten Film, der „Lust auf das Stillen“ wecken soll und anschaulich schildert, wie richtiges Stillen und Nähe umgesetzt werden können.  Der Film Stillen – mehr als Ernährung wurde produziert und herausgegeben vom Klinikum Itzehoe, einem langjährigen Mitglied der „Initiative Babyfreundliches Krankenhaus“.
Bei Interesse kann der Film auch auf DVD direkt bestellt werden: Sekretariat von Chefarzt Dr. Uwe Heilkötter, Klinikum Itzehoe, Tel 04821 772-27 01, eMail k.grigo(at)kh-itzehoe.de

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Müttertreffs, Stillcafés und ähnliche Begegnungsstätten

Lust, ‚mal raus zu kommen?
Lust, ‚mal mit anderen Müttern zusammenzusitzen, die auch stillen oder Flasche füttern?
Lust, ‚mal andere Eltern mit gleichalten Kindern zu treffen?

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Hier bieten Hebammen solche Treffen an (die Tabelle isz nach Landkreis und Ort sortiert):

Landkreis Ort Termin Sprechzeiten, Telefon
Herzogtum Lauenburg Ilse Renken

refos(at)t-online.de

www.hebamme-schwarzenbek.de

jeden 2. Di.
10.30-12.00 Uhr
Ilse Renken

04151-38 85

Kiel Geburtshaus Kiel e.V.
Lübscher Baum 23
24113 Kiel

www.geburtshaus-kiel.de

Sprechzeiten Di-Do 10.00-12.00 Uhr

Telefon 0431-611 68

Nordfriesland Hebammenpraxis Bredstedt
25821 Bredstedt
1. und 3. Freitag im Monat
15.30-17.00 Uhr
04671-931 015

und

Birgit Ute Petersen
04671-930 451

Sprechzeiten
Mo. 16.00-18.00 Uhr
Mi. 14.00-16.00 Uhr

Westerland/ Sylt

www.dashebammenstuebchen.de

Freitag 15.00-16.30 Uhr Cornelia Bäcker

04651-936 13 64

Pinneberg Andrea Dewitz
25335 Raa-Besenbek

kontakt(at)hebammenpraxis-umfangreich.de

www.hebammenpraxis-umfangreich.de

jeden 2. Donnerstag 10.00-11.30 Uhr M 0175-151 57 57
Hebammenpraxis Pinneberg

www.hebammenpraxis-pinneberg.de

jeden Mittwoch 10.00-11.30 Uhr 04101-40 30 70 oder
04101-679 96
Rendsburg-Eckernförde HEBAMMEN Praxisgemeinschaft Rendsburg
Am Grünen Kranz 1
24768 Rendsburg

www.hebammen-rd.de

Donnerstag 10.00-12.00 Uhr

04331-339 58 19
Schleswig-Flensburg Arnisser Straße 1
24376 Kappeln
Dienstag 10.00-11.30 Uhr Lena Gieseke
M 0170-982 47 12
Kappeln Silke Hoffmann-Timm

04642-98 72 17

Segeberg Der Bauchladen
Hebammenpartnerschaft
24558 Henstedt-Ulzburg

info(at)bauchladen-hu.de

www.bauchladen-hu.de

Mittwoch 09.00-11.30 Uhr Telefon
04193-944 78

Mobil
Josephine Booß
0175-615 11 16

Natascha Eggers
0176-61 25 66 76

Ruth Günneberg
0172-424 85 69

Anne Reichmuth
04193-935 39

Garnet Schwill
0171-529 80 55

Gudrun Stöber 0160-281 89 10

Nadin Toussaint
0175-599 98 22

Sprechzeiten
Mittwoch 09.00-12.00 Uhr und 18.00-19.30 Uhr

Familienzentrum Bad Segeberg Donnerstag 10.00-11.30 Uhr Angela Schönfeldt

04554-48 84

Steinburg Hebammenpraxis Umfangreich

Am Fleth 55
25348 Glückstadt

kontakt(at)hebammenpraxis-umfangreich.de

www.hebammenpraxis-umfangreich.de

jeden 2. Donnerstag 10.00-11.30 Uhr 04124-937 500

Sprechzeiten
Di. 11.00-12.30 Uhr
Do. 17.00-18.30 Uhr

Stormarn Ahrensburg

www.hebamme-ahrensburg.com

Mareike Rettberg

04102-66 71 46

Hebammenpraxis Ahrensburg
Wulfsdorfer Weg 70
22926 Ahrensburg

www.hebammenpraxis-ahrensburg.de

1. und 3. Mittwoch im Monat, 10.30-12.30 Uhr Sprechzeiten Mo und Fr 09.30-11.00 Uhr
Mi 17.00-18.30 Uhr

Telefon 04102-66 67 67

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Beikostempfehlungen

Die besten Beikostempfehlungen, weil inhaltlich richtig und gut formuliert, veröffentlicht das Bundesministerium für Gesundheit in  Österreich.

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Hier ist der folgende Text auch als ausführliche Broschüre (pdf).

Die „Österreichischen Beikostempfehlungen“

Mit dem „Nationalen Aktionsplan Ernährung“, kurz NAP.e, soll die Ernährung der ÖsterreicherInnen verbessert werden. „Richtige Ernährung ist eine wichtige Grundlage für unsere Gesundheit“, betont Gesundheitsminister Alois Stöger, „es muss daher Ziel der Gesundheitspolitik sein, die Ernährung der Österreicherinnen und Österreicher schon von Kindheit an zu verbessern.“ Der Grundstein für gesunde Ernährungsgewohnheiten wird bereits im Mutterleib und in der frühen Kindheit gelegt: Ernährungsdefizite, die während der Schwangerschaft und bis zum Ende des zweiten Lebensjahres erworben werden, lassen sich im späteren Leben nur sehr schwer wieder ausgleichen.

Die am 15.12.2010 präsentierten „Österreichischen Beikostempfehlungen“ stellen Eltern nun erstmals einheitliche und auf den aktuellen Stand der Wissenschaft basierende Informationen zur Einführung von fester Nahrung (Beikost) zur Verfügung. „Damit können wir Eltern einfache und klare Informationen mit auf den Weg geben, die leicht in die Praxis umzusetzen sind“, betont Stöger. Die Beikostempfehlungen sind ein Ergebnis des Projekts „Richtig essen von Anfang an!“, einer Kooperation zwischen dem Bundesministerium für Gesundheit, dem Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger und der AGES. Die „Österreichischen Beikostempfehlungen“ wurden gemeinsam mit Expertinnen und Experten im Bereich Ernährung und Kindergesundheit erarbeitet. Die Empfehlung soll Eltern durch zuverlässige Informationen Sicherheit vermitteln.

Die Beikost
Die neuen Empfehlungen berücksichtigen vor allem den individuellen Entwicklungsgrad des Säuglings und ermöglichen Eltern, auf die Bedürfnisse ihres Kindes zu reagieren. In den ersten Lebensmonaten ist ein Baby mit Stillen bzw. Säuglingsanfangsnahrung (Pre-Nahrung) bestens versorgt, später braucht das Baby jedoch mehr. Die Einführung von fester Nahrung (Beikost) sollte je nach individuellem Entwicklungsstand des Kleinkindes zwischen Beginn des 5. Lebensmonats (17. Woche) und Ende des 6. Lebensmonats (26. Woche) beginnen. Muttermilch und Säuglingsanfangsnahrung bleiben aber auch danach noch eine wichtige Nährstoffquelle.

Keine Angst
Es gibt keine „falsche“ Reihenfolge in der Einführung von Beikost, wichtig ist aber, dass diese langsam und Schritt für Schritt erfolgt. Zu Beginn sind gut verfügbare Eisen- und Zinkquellen wie Fleisch und Getreide für die optimale Versorgung wichtig. Bei der Art der Beikost gab es in den vergangenen Jahren eine Trendumkehr. Wurde bisher von sogenannten allergenen Lebensmittel wie beispielsweise Fisch abgeraten, gilt das nach dem neuen Stand der Erkenntnisse nicht mehr. „Grundsätzlich können alle Lebensmittel gegeben werden, auch zum Beispiel Fisch und Eier. Das Allergie-Risiko wird dadurch nicht erhöht“, betont Ingrid Kiefer, Ernährungswissenschafterin der AGES. Allergene Lebensmittel zu meiden hat keinen präventiven Effekt. Im Gegenteil, „es gibt Hinweise dafür, dass Fischkonsum im ersten Lebensjahr einen Schutzeffekt auf die Entwicklung allergischer Erkrankungen hat“, so Kiefer. Auch wann Eltern ihren Kindern Beikost anbieten, ist frei zu entscheiden. Der Zeitpunkt hat keine positiven oder negativen Auswirkungen. Während des ausschließlichen Stillens sind keine zusätzlichen Getränke nötig. Wird mit der Beikost begonnen, kann nach Bedarf Flüssigkeit angeboten werden. Ab dem 10. Monat braucht ein Kind aber regelmäßig Flüssigkeit in Form von Getränken, idealerweise Wasser. Auf manche Lebensmittel und Getränke sollte verzichtet werden. Es gibt Lebensmittel, die für Säuglinge nicht geeignet sind.

Verzicht
Verzichtet werden sollte auf Salz, Zucker, Honig und Süßungsmittel – das gilt vor allem auch bei Getränken. Säuglingen und Kleinkindern sollten auch keine ganzen oder grob gehackten Nüsse und Erdnüsse essen: Diese können eingeatmet werden und in die Lunge geraten. Fein gerieben und vermischt mit Breien stellen sie kein Problem dar. Ebenfalls verzichten sollte man auf fettreiche Raubfische wie Tunfisch, Schwertfisch, Heilbutt und Hecht – sie können am ehesten mit Schwermetallen belastet sein. Gut eignen sich Saibling, Lachs und Forelle.

Stressfrei
Essen soll kein Stressfaktor werden. Säuglinge sind von Natur aus kritisch gegenüber neuen Lebensmitteln. Wichtig ist, dass ein Kind nicht zum Essen gezwungen wird. Vielmehr sollten Eltern neue Lebensmittel mehrmals anbieten und selbst ein gutes Vorbild sein. Kinder lernen durch Nachahmung, das Essverhalten der Eltern prägt das Essverhalten des Kindes.

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Vielen Dank, daß wir diesen Text hier veröffentlichen dürfen!

 HILFE

– beim Stillen
– beim Verstehen
– beim Erklären …

  • Manchmal braucht frau Hilfe:

Zu folgenden Themen haben wir ausdruckbare Hilfestellungen zusammengestellt:

  • Der WHO-Kodex

Die wichtigsten Forderungen des WHO-Kodexes

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  1. Keine Werbung für künstliche Säuglingsfertignahrung in der breiten Öffentlichkeit.
  2. Keine Gratisproben an die Mütter.
  3.  Keine Werbung für Produkte in Gesundheitseinrichtungen, das schließt die Verteilung von Gratismustern oder verbilligten Proben ein.
  4. Keine Firmenvertreter zur Beratung von Müttern.
  5. Keine Geschenke oder Proben an das Gesundheitspersonal der Kliniken.
  6. Keine Idealisierung von künstlicher Nahrung, weder mit Worten noch durch Bilder von Säuglingen auf den Etiketten von Säuglingsmilchprodukten.
  7. Informationen für das Gesundheitspersonal müssen wissenschaftlich und faktisch abgesichert sein.
  8. Jede Information über künstliche Säuglingsnahrung, einschließlich der auf den Etiketten, muß auf die Vorteile des Stillens sowie auf Kosten und Risiken, die mit „künstlicher“ Ernährung verbunden sind, hinweisen.
  9. Ungeeignete Produkte, wie gesüßte, kondensierte Milch, dürfen nicht als Säuglingsnahrung beworben werden.
  10. Herstellung und Verteilung müssen den Forderungen des WHO-Kodexes entsprechen, auch wenn Länder noch keine Gesetze oder andere Maßnahmen haben.

Natürlich gibt es den WHO-Kodex und weiterführende Schriften auch komplett zu lesen, unter folgendem Link finden Sie eine Deutsche Übersetzung von Utta Reich-Schottky, einer Stillberaterin der AfS.

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Und zum Ausdrucken gibt es einen Flyer  zu den Hintergründen und Inhalten des Kodex, zusammengestellt von Lisa Fehrenbach, Beauftragte für Stillen und Ernährung im Deutschen Hebammenverband e.V.

  • 10 Schritte zum Erfolgreichen Stillen

Ein Stillfreundliches Krankenhaus fördert aktiv das Stillen für den besten Beginn durch die Umsetzung der 10 Schritte zum erfolgreichen Stillen. Alle Einrichtungen, in denen Entbindungen stattfinden und Neugeborene betreut werden, sollten folgende zehn Anforderungen erfüllen:

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Zehn Schritte zum erfolgreichen Stillen
Schritt 1
Schriftliche Richtlinien zur Stillförderung haben, die dem gesamten Pflegepersonal in regelmäßigen Abständen nahegebracht werden.

Schritt 2
Das gesamte Mitarbeiterteam in Theorie und Praxis so schulen, dass es diese Richtlinien zur Stillförderung mit Leben erfüllen kann.

Schritt 3
Alle schwangeren Frauen über die Vorteile und die Praxis des Stillens informieren.

Schritt 4

Müttern ermöglichen, ihr Kind innerhalb der ersten Stunde nach der Geburt anzulegen.

Schritt 5
Den Müttern das korrekte Anlegen zeigen und ihnen erklären, wie sie ihre Milchproduktion aufrechterhalten können, auch im Falle einer Trennung von ihrem Kind.

Schritt 6
Neugeborenen Kindern weder Flüssigkeiten noch sonstige Nahrung zusätzlich zur Muttermilch geben, wenn es nicht aus gesundheitlichen Gründen angezeigt scheint.

Schritt 7
Rooming-in praktizieren – Mutter und Kind erlauben zusammenzubleiben – 24 Stunden am Tag.

Schritt 8
Zum Stillen nach Bedarf ermuntern.

Schritt 9
Gestillten Kindern keinen Gummisauger oder Schnuller geben.

Schritt 10
Die Entstehung von Stillgruppen fördern und Mütter bei der Entlassung aus der Klinik oder Entbindungseinrichtung mit diesen Gruppen in Kontakt bringen.

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  • Babybett

Eine gute Idee für Bastler: ein selbstgebautes Babybeistellbett.
Für die Sicherheit Ihres Kindes, erholsame Nachtruhe der jungen Mutter und streßfreie Ernährung eines Säuglings in der Nacht ist das Schlafen an Mutters Seite das Beste.

Aus anschaulichen Gründen liegt in dem Bett eine Babydecke und ein Kopfkissen, aber die „optimale Schlafumgebung für ein Baby“ sollte mit einem Schlafsack und auf gar keinen Fall mit einem Kopfkissen versehen sein!

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Ein glücklicher Vater (Manuel Fritz-Paulsen aus Friedrichstadt) hat uns diese wunderbare Bauanleitung zur Verfügung gestellt – vielen Dank dafür!
Noch ein paar Worte zum Bau des Bettes:
alle Holzbestandteile müssen geschliffen werden, damit sich weder das Kind noch die Mutter verletzen können.
Wenn Sie das Holz wachsen, wirkt es zwar sehr naturbelassen – pflegeleichter macht es jedoch ein speichelechter Klarlack. Diese Lacke gibt es in jedem Baumarkt, haben extra Tests durchlaufen, daß sie schafstoffreduziert sind und eben nicht ableckbar.
Trotzdem sollten Sie zum Lackieren bei gemäßigten Temperaturen nach draußen oder in die Garage oder … gehen.
Schleifen Sie das Holz einmal mit groben Papier, entfernen Sie den Staub und tragen Sie die erste Lackschicht auf. Wenn diese getrocknet ist (Zeitangaben stehen auf dem Lack – ca. vier bis sechs Stunden), wird das Holz mit sehr feinem Schleifpapier ernaut geschliffen und erneut lackiert.
Insgesamt sollten Sie ca. vier Lackschichten in dieser Weise auftragen – dann läßt sich das Bett auch ‚mal gut abwischen.

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