Demonstration 15.03.2014

Liebe Kolleginnen,

am 15. März 2014 um 11.30 Uhr treffen wir uns in Kiel auf dem Asmus-Bremer-Platz zur Demo (Demo-Plakat 2014). Initiiert wird die Demo von der Elterninitiative Geburt e.V. und dem Geburtshaus Kiel e.V.. Frauen und Familien kämpfen für den Erhalt der Hebammenbetreuung in allen Bereichen. Hebammen erklären sich hierbei solidarisch und machen mit!!!! Nächste Woche können im Geburtshaus in Kiel, Lübscher Baum 23, 24113 Kiel die Plakate (DIN A 3) bestellt werden.

Bestellung: team(at)geburtshaus-kiel.de, bitte Stückzsahl und genaue Postanschrift angeben.

Nachdem wir nach langem Kampf die Aufgabe der Geburtshilfe auf Sylt nicht verhindern konnten, müssen wir nun mit den Frauen und ihren Familien darum kämpfen, daß keine weitere geburtshilfliche Abteilung in einer Klinik in Schleswig-Holstein geschlossen wird.

Wichtig ist auch, dem Bundesgesundheitsminister zu signalisieren, wie wichtig es ist, schnellstmöglich Lösungsansätze zu finden. Es muß kurzfristig die Haftpflichtversicherungssituation der Hebammen geklärt und für eine angemessene Vergütung in allen Bereichen der Hebammentätigkeit gesorgt werden, damit weiterhin eine flächendeckende Hebammenbetreuung gewährleistet werden kann.

Liebe Kolleginnen, auch wenn es einige unter Ihnen gibt, die meinen, dass sie finanziell noch gut gestellt sind bei 16-18 Stunden Arbeit, aber für die meisten Hebammen gilt (bildlich gesprochen): Es ist nicht mehr fünf vor, sondern viertel nach zwölf, wir stehen mit dem Rücken an der Wand und haben das Messer am Hals!
Wir stehen vor dem A U S !!

Ich hoffe, dass auch die allerletzte Hebamme dies begreift und am 15.03.14 in Kiel mit für den Erhalt des Hebammenwesens kämpft UND möglichst viele Frauen mit ihren Familien nach Kiel bringt.

Es wird ab dem 01.0 7. 2015 keine Haftpflichtversicherung für Hebammen mehr geben. Auch für den Wochenbettbereich und alle anderen Hebammentätigkeiten nicht.

Ohne Haftpflichtversicherung darf eine Hebamme nicht arbeiten.

 Wir haben in Schleswig-Holstein die Unterstützung des Sozial- und Gesundheitsministeriums, die Sozialministerin Frau Alheit steht hinter uns. Nun muß auch der Bundesgesundheitsminister Gröhe begreifen, wie ernst die Lage ist und schnellstmöglich handeln.

Eine flächendeckende Versorgung bei Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett ist schon jetzt nicht mehr gegeben. Die Wahlfreiheit des Geburtsortes ist in vielen Regionen durch das Wegfallen der freiberuflichen geburtshilflichen Versorgung und die Zentralisierung der Geburtshilfe in einigen Kliniken nicht mehr vorhanden.

 Wir müssen j e t z t handeln !!!!!!!!!

 Mit herzlichen Grüßen

Margret Salzmann

1. Vorsitzende
Schulstraße 5, 25594 Nutteln
Tel.: 04827 – 99 83 848, Fax: – 99 83 849
m.salzmann@hebammen-sh.de

www.hebammen-sh.de

 

 

 

 


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